Wer Geduld hat, wird belohnt!

Am Sonntag stand ein Besuch des Mount Tam(alpais) auf dem Programm. Bei meinem letzen USA Trip verdarb mir der Nebel die Sicht vom Mount Tam, dieses Mal schien mir das Wetter gnädig zu sein.

Gegen Mittag startete ich mit meinem Arbeitskollegen Oliver also in Richtung San Francisco, doch bereits einige Meilen vor der Stadt empfing uns Nebel und die Temperatur sank recht schnell unter die 20 Grad Marke.

Da wir beide keine Lust auf einen nebligen Berggipfel hatten, legten wir eine Pause an einem Starbucks ein und planten unser weiteres Vorgehen. Trotz zweier Smartphones dauerte es einige Zeit bis wir endlich eine Webcam vom Mout Tam fanden, das von dort empfangene Bild stimmte uns optimistisch. Der Nebel verzog sich langsam und wir durften später auf freie Sicht in die Bay hoffen.

Wieder rein ins Auto, kämpften wir uns durch dichten Nebel über die Golden Gate Bridge und zweifelten schön langsam an der Echtheit der Webcam Bilder, denn der Nebel wurde dichter, je näher wir zum Berg kamen. Am Fuss des Berges angekommen, entschlossen wir uns, es zu riskieren und ich kann sagen, es hat sich definitiv gelohnt.

Kurz vor dem Gipfel riss der Nebel plötzlich auf und ich wäre beinahe mit dem Auto von der Strasse abgekommen, da ich nur noch Augen für die Aussicht in die San Francisco Bay hatte.

Oben angekommen, stand noch ein kurzer Fussmarsch auf den Gipfel an, dann konnten wir einen spektakulären Ausblick geniessen:

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Der Nebel verdeckte zwar den Blick auf San Francisco und die beiden Brücken, aber das konnte meine Begeisterung über das gebotene Bild nicht merklich mindern.

Etliche Fotos später ging es wieder runter vom Berg hinein in den Nebel.

Am Weg retour in die Stadt machten wir noch einen kurzen Abstecher über die Muir Woods, denn Oliver wollte sich gerne mal die dortigen Mammutbäume anschauen. Daraus wurde aber nix, denn der Park war komplett überfüllt.

Also ging es weiter Richtung San Francisco. Um noch einen guten Blick auf die Brücke zu erhaschen, bogen wir in die Golden Gate Recreational Area ab, denn es bestand die Chance, dass die dortigen Aussichtspunkte über dem Nebel lagen. Weit gefehlt, kann ich da nur sagen!

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Was nun tun? Zurück in den Süden fahren und dort auf weniger Nebel zu hoffen? Oder dem garantiert nebelfreien – weil noch höherem – Mount Diablo einen Besuch abstatten? Die Idee von Oliver, erst mal in SFO was Essen zu gehen und auf besseres Wetter zu hoffen, erwies sich im Nachhinein als goldrichtig.

Während dem durchaus leckeren Mittag-/Abendessen an der Pier klarte das Wetter merklich auf und der Nebel zog sich in höhere Lagen zurück. Also wieder rein ins Auto und zum dritten Mal an diesem Tag über die Brücke gefahren damit wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang den Aussichtspunkt oberhalb der Brücke erreichen.

Vom Sonnenuntergang selbst war nicht viel zu merken, es wurde einfach nur dunkler. Etwas enttäuscht wollte ich schon meine Kamera einpacken doch mit der zunehmenden Dunkelheit und dem leichten restlichen Nebel entstand ein Lichtschauspiel, welches ich niemals erwartet hätte.

Seht selbst:

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1 Notes

  1. von eins11 gepostet

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